MIT BESTÄNDIGKEIT ZUM ERFOLG

Es ist das Ziel von UPM, in der Papierindustrie dauerhaft erfolgreich zu sein, begründet Jyrki Ovaska, President, UPM Paper Business Group, den im August abgeschlossenen Erwerb von Myllykoski und die angekündigte Restrukturierung.

 

Kurz nach dem Abschluss der Akquisition von Myllykoski Anfang August gab UPM Pläne zur Reduzierung seiner Papierkapazität in Finnland, Deutschland und Frankreich bekannt.

 

Für die geplanten Maßnahmen gibt es wichtige Gründe. Im Endeffekt senkt UPM dadurch die Kosten und wird wettbewerbsfähiger. Deshalb werden Akquisitionen getätigt. Anders ist es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, diese Vorteile zu erzielen.

 

Die Planung umfasst die Reduzierung der Papierkapazität um 1,3 Millionen Tonnen und die Reorganisation überlappender Organisationsstrukturen von Einheiten und Funktionen. Die durch die Fusion generierten Synergievorteile werden auf 200 Millionen Euro jährlich geschätzt. Das ist mehr als ursprünglich angenommen.

 

UPM wird die vom Stellenabbau Betroffenen bei der Suche nach neuen Arbeitsstellen – entweder innerhalb oder außerhalb des Unternehmens – unterstützen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern wird nach Möglichkeiten für einen Jobwechsel oder nach Schulungsangeboten gesucht.

 

Eine Branche im Wandel

Der geplante Kapazitätsabbau allein reicht jedoch nicht aus, um das Ungleichgewicht auf dem europäischen Magazinpapiermarkt auszugleichen. Es gibt immer noch eine etwa zehnprozentige Überkapazität.

 

In gewisser Weise ist die gesamte Papierindustrie derzeit im Wandel und sieht sich großen strukturellen Problemen gegenüber. Dazu gehören die Stagnation der Märkte in Europa, die Substitution durch elektronische Medien, Kostenentwicklung und Profitabilität.

 

Text: Tuovi Similä, Terhi Jokinen
Fotos: Viljak

 

 

Mit dem „Griffin“ sprach Jyrki Ovaska, President, UPM Paper Business Group.